Ihr Kurs ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis jahrelanger Arbeit mit Menschen, die in ihren Seminaren immer wieder über dasselbe sprechen: Stress, der sie nicht loslässt, as Gefühl, sich ständig anpassen zu müssen, der Drang, dem Chef zu gefallen, im Team zu funktionieren… und verlieren sie sich langsam selbst
„Der eine Teil des Kurses ist es, Stressresilienz zu entwickeln und zu erkennen, was habe ich eigentlich für Stressoren? Und das andere ist, mehr ins Vertrauen zu sich selbst zurückzukehren. Nicht so abhängig zu sein vom Lob des Chefs oder davon, sich immer anpassen zu müssen." Das ist etwas Erlerntes, etwas Antrainiertes - aber nichts, das einem auf Dauer gut tut.
Stattdessen: verstehen, was man selbst mitbringt, wer man ist und as man braucht.
Das klingt einfach, ist es aber nicht, da die wenigsten von uns das jemals wirklich gelernt haben.
Sirimas Kurs ist kein Zufall sondern das Ergebnis jahrelanger Arbeit mit Menschen.
Sirimas persönliche Geschichte hinter dem Seminar
Sirima ist seit knapp 30 Jahren mit Menschen unterwegs. Therapeutisch, im Coaching, in Unternehmen, mit Führungskräften. Und sie hat selbst erlebt, was es bedeutet, wenn das Leben einen auf die Probe stellt.
Ihre Tochter starb im Alter von vier Jahren an Krebs.
„Das hatte immer so dieses "irdisch erschütternde" – und auf der anderen Seite auch dieses "Vertraute" und "Öffnende."
In dieser Zeit hat Sirima etwas erlebt, das sie auch beruflich vertieft hat und worin sie heute auch Menschen begleitet: Es ist das Thema Loslassen. So viele Menschen fragen sich, was nach dem Tod kommt. Ob diejenigen, die schon vorausgegangen sind noch bei uns sind. Und wie wenig Raum es im Alltag gibt, solchen Fragen wirklich nachzuspüren.
„Ich habe so tiefe Erfahrungen gemacht und fand es wichtig, sie zu teilen."
Aus dieser irdisch gesehenen Erschütterung und gleichermaßen wundersamen Öffnung ist ihr Weg entstanden und ihr Bewusstsein gewachsen.
Sirima hat mit dem Tod ihrer Tochter eine Öffnung erfahren, die sie heute in ihren Seminaren weitergibt.
Was Bildungsurlaub mit Sirima wirklich bedeutet
Sirimas Kurse sind keine Seminarräume voller Flipcharts und To-do-Listen. Sie sind Räume in denen du langsamer wirst, dich wieder spürst, hörst was du lange überhört hast und in denen der Verstand mal Pause machen darf.
„Ich bin ganz minimalistisch mit Tools. Mir ist der Mensch wichtig."
Was sie ihren Teilnehmenden mitgibt, ist keine Technik, die du morgen vergessen hast. Es ist etwas Einfacheres – und zugleich Tieferes.
Zum Beispiel Ein bewusster Atemzug. Eine kurze Pause zwischen zwei Gedanken. Das Innehalten, bevor der nächste Termin beginnt. Klingt klein, wirkt aber groß.
„Den Atem haben wir immer dabei. Den können wir nicht vergessen. Wir müssen nur dran denken, ihn bewusst zu nutzen."
Veränderung, die bleibt
Aus einem ihrer ersten Bildungsurlaube erzählt Sirima von einer Teilnehmerin, die zu Beginn emotional zusammenbrach.
„Sie hatte einen Gedanken immer weggeschoben – dass sie ihren Job nur macht, um ihren Eltern zu gefallen. Und dass das eine unheimliche Kraftanstrengung war."
Was danach kam, klingt fast wie ein anderes Leben: Die Frau begann eine neue Ausbildung mit Ende 30. Finanzierte sie mit zwei Nebenjobs und arbeitet heute selbstständig mit Kindern im künstlerischen Bereich.
„Phönix aus der Asche", sagt Sirima.
Und dann gibt es die leisen Veränderungen. Die, die kaum jemand bemerkt, außer den Kollegen, der Familie und vor allem man selbst.
„Plötzlich ist es im Team besser geworden, ohne dass die über irgendwelche Probleme gesprochen wurde. Wenn wir etwas in uns verändern, ändert sich auch etwas im Außen. Unsere Energie verändert sich und das spüren andere."
Was wir privat nicht gelernt haben – Grenzen setzen, uns selbst vertrauen, mit Überforderung umgehen – das bringen wir mit ins Büro. Und umgekehrt.
„Ich gehe als Sirima in meine berufliche Arbeit. Ich kann mich nicht trennen. Da wo ich bin, bin ich immer das, was ich bin, nämlich ich selbst."
Egal wo du bist, ob Zuhause oder auf der Arbeit, du bist immer, wer du bist, nämlich du selbst. Das lässt sich nicht trennen.
Was sie sich für dich wünscht
Am Ende des Kurses geht es nicht darum, dass du mit einem Handout nach Hause gehst. Es geht um etwas tieferes, das sich in dir verändert hat.
„Ich wünsche mir, dass die Menschen eine innere Erkenntnis mitnehmen. Etwas, das sie spüren, womit sie weitergehen können."
Nicht mehr und nicht weniger.
Und vielleicht ist das der Mut, den es manchmal braucht, zu sagen: ich bin überfordert. Ich brauche etwas anderes. Oder einfach: ich bin fertig damit, so weiterzumachen.”
Und manchmal braucht es fünf Tage Bildungsurlaub, um das wieder zu wissen.
Ich bin Marlene und leite die Redaktions- und Pressearbeit bei MBU. Persönlichkeitsentwicklung ist meine Leidenschaft – ich liebe es, meine Komfortzone zu verlassen und zu wachsen. Ich bin digitale Nomadin und arbeite derzeit von einer kleinen Insel in Thailand. Von hier aus will möglichst viele Menschen für Bildungsurlaub begeistern!